Wort zum Sonntag

Der Schlüssel zur emotionalen Sicherheit

Ich möchte heute an den Text der letzten Woche anknüpfen. Also lies gerne unseren Text über den Umgang mit Angst und Unsicherheit in der aktuellen Situation vom letzten Sonntag. 

Ich habe gerade ein Interview mit Gerald Hüther (@gerald_huether) und André Stern (@andresternofficial) gehört, das mich sehr beeindruckt hat. In diesem Interview sprechen die beiden unter anderem über die Bedingungen, die gegeben sein sollten, damit sich unsere Kinder gut entwickeln können. Besonders berührt hat mich die Erzählung von André Stern über die Kindheit seines Vaters Arno Stern. Denn André Sterns Großeltern sind mit seinem Vater 1933 aus Deutschland vor den Nazis geflohen. 12 Jahre lang war die Familie während des 2. Weltkrieges auf der Flucht. 12 Jahre voller Angst, Ungewissheit, Bedrohung und Hunger. Wenn man nun aber André Sterns Vater nach seiner Kindheit fragt, so hat dieser seine Kindheit in ganz wundervoller Erinnerung. 

Für mich scheint das nahezu unvorstellbar, eine Kindheit und Jugend unter solch augenscheinlich schlimmen Bedingungen als wunderbar in Erinnerung zu haben. Wie kann das sein?

André Stern nennt 3 Dinge, die für seinen Vater von Bedeutung waren: 1. Die Familie Stern lebte in totaler Verbundenheit. Andrés Vater hat auch während des Kriegs auf der Flucht die Erfahrung völliger Verbundenheit erlebt und konnte sich deshalb in emotionaler Sicherheit fühlen. 2. Andrés Großeltern haben das Spielen seines Vaters auch während des Krieges genauso ernst genommen wie zu Friedenszeiten. 3. Andrés Großeltern haben nie aufgehört, seinem Vater Gründe zu erzählen, warum man die Menschen lieben soll. 

Ich möchte mit diesem Text nicht die Angst, die Hilflosigkeit, die Unzufriedenheit, die Wut, das Unverständnis und die Sorge kleinreden, die für manche von uns zu neuen Begleitern des Alltags geworden sind. 

Ich möchte mit diesem Text Mut machen. Ich möchte Hoffnung verbreiten. Denn mich stimmt diese Erzählung hoffnungsvoll. Für mich bedeutet dies, dass wir nicht hilflos den äußeren Umständen ausgeliefert sind. 

Also, lasst uns Verbundenheit leben in unseren Familien, in unseren Freundschaften, ja sogar bei der Arbeit. Lasst uns spielen, als ob es kein Morgen gäbe. Und lasst uns nicht aufhören, unseren Kindern Gründe zu erzählen, warum die Menschen es wert sind, geliebt zu werden.


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